C O N C O R D I A W I E M E L H A U S E N 0 8 / 1 0 e. V.
C  O  N  C  O  R  D  I  A   W  I  E  M  E  L  H  A  U  S  E  N   0  8  /  1  0   e.  V.

Concordia vor dem Saisonstart: Die Erste sucht frühe Klarheit, die Zweite greift die Top Fünf an

Bei den Senioren von Concordia Wiemelhausen steigt die Spannung vor dem ersten Meisterschaftswochenende. Während Marvin Rehder mit der ersten Mannschaft einen möglichst frühzeitigen Klassenerhalt anstrebt, formuliert Michael Fux mit der Zweiten ein selbstbewusstes Ziel: Die Reserve will zurück in die Spitzengruppe der Kreisliga A.

Die intensiven Wochen der Vorbereitung liegen hinter den Mannschaften, die Entscheidungen rücken näher. Aus Trainingsleistungen werden Startelfplätze, aus ersten spielerischen Ansätzen muss nun Wettkampfstabilität werden. Bei Concordia Wiemelhausen blicken sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft zuversichtlich auf den Saisonbeginn – wenngleich die Ausgangslagen unterschiedlich sind. Während es für die Erste darum geht, möglichst frühzeitig ein solides Fundament für den Klassenerhalt zu legen, möchte sich die Zweite nicht länger mit einem Platz im Mittelfeld zufriedengeben.

Rehder: „Die Spannung auf den Start steigt!“

Die erste Mannschaft hat nach Einschätzung von Cheftrainer Marvin Rehder eine intensive und insgesamt wertvolle Vorbereitung absolviert. Ganz ohne Sorgen geht Concordia allerdings nicht in die ersten Pflichtspiele. Mit Blick auf den Westfalenpokal und den anschließenden Meisterschaftsstart bestehen personell noch einige Fragezeichen. An der grundsätzlichen Bereitschaft seiner Mannschaft hat Rehder jedoch keine Zweifel. „Die Jungs sind gut vorbereitet und die Spannung auf den Start steigt“, sagt der Concordia-Trainer.

Besonders positiv bewertet Rehder die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. Der bestehende Kader und die Neuzugänge seien in kurzer Zeit zusammengerückt. Einen wichtigen Anteil daran habe auch das Umfeld des Vereins gehabt. „Alle haben unsere Neuzugänge super empfangen. Dadurch konnten sich die Jungs vom ersten Tag an auf das Fußballspielen konzentrieren.“ Gerade nach personellen Veränderungen ist dieser Faktor nicht zu unterschätzen. Die schnelle Integration soll nun dabei helfen, auch in schwierigen Phasen als geschlossene Einheit aufzutreten.

Erst Trikotnähe und Zweikämpfe, dann die spielerische Qualität
Bei aller spielerischen Qualität bleibt die Basis für Marvin Rehder eindeutig: „Bevor wir über eine Art des Fußballs reden, brauchen wir Trikotnähe und müssen Zweikämpfe gewinnen.“
Concordia möchte die in der vergangenen Saison erarbeiteten Abläufe weiterentwickeln. Der Anspruch beginnt allerdings nicht bei komplizierten taktischen Formationen, sondern bei körperlicher Präsenz, gegenseitiger Unterstützung und der Bereitschaft, jeden Zweikampf anzunehmen. Die Mannschaft soll kompakt auftreten, die Abstände gering halten und sich auf dem Platz gegenseitig unterstützen. Erst wenn diese Grundlagen stimmen, kann das Team seine spielerischen Möglichkeiten konsequent zur Geltung bringen.

Neun Neue und ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sorgen für zusätzliche Möglichkeiten

Sportlicher Leiter Jürgen Heipertz konnte nahezu alle Stammkräfte aus der vergangenen Saison in Wiemelhausen halten. Gleichzeitig wurde der Kader mit insgesamt neun Neuzugängen und einem Spieler aus unserer Jugendmannschaft verstärkt. Bei der Zusammenstellung sei nicht nur das sportliche Leistungsvermögen entscheidend gewesen. Ebenso wichtig sei gewesen, dass die Spieler charakterlich zum Verein und dessen Leitbild passen. Der neue Kader bietet vor allem zahlreiche taktische Möglichkeiten. Viele Spieler können auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden. Dadurch soll Concordia während eines Spiels flexibel auf verschiedene Situationen reagieren können und für die Gegner schwerer auszurechnen sein.

 

Mit Atakan Uzunbas und Deniz Duran hat Concordia nach Einschätzung des Trainers zwei Spieler mit herausragenden technischen Fähigkeiten hinzugewonnen. „Mit Atakan und Deniz haben wir Technik der Spitzenklasse dazubekommen“, erklärt Rehder. Ole Danszczyk, Kevin Tshimanga-Dilangu und Moritz Brötz bringen zudem eine körperliche Komponente mit, die der Mannschaft in der vergangenen Saison insbesondere bei Standardsituationen gefehlt habe.

Sowohl offensiv als auch defensiv soll dadurch an Stabilität und Durchschlagskraft gewonnen werden.

 

Rehder: „Das Leistungsprinzip steht über dem Geburtsdatum.“

 

Das Leistungsprinzip steht über dem Alter

Eine Sonderstellung für erfahrene oder junge Spieler wird es unter Marvin Rehder nicht geben. Das Leistungsprinzip steht über dem Geburtsdatum. „Für mich gibt es im Fußball kein jung oder alt. Wer die meiste Leistung anbietet, spielt.“ Diese klare Linie dürfte den Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders zusätzlich erhöhen. Gleichzeitig erhalten junge Spieler eine echte Perspektive, wenn sie sich im Training und in den Spielen entsprechend anbieten. Rehder sieht auch bei den Akteuren, die bereits in der vergangenen Saison neu nach Wiemelhausen gekommen waren, deutliche Fortschritte. Entscheidend sei nun, diese Entwicklung fortzusetzen. „Jeder Spieler muss wissen, dass wir uns stetig weiterentwickeln müssen.“

 

Klassenerhalt soll früher gesichert werden

In der vergangenen Spielzeit benötigte Concordia eine starke Rückrunde, um für Klarheit zu sorgen. Genau diese Leistungen sollen nun über einen deutlich längeren Zeitraum bestätigt werden. Das Ziel ist deshalb bewusst realistisch formuliert: Die Mannschaft möchte möglichst frühzeitig den Klassenerhalt sichern und eine stabilere Hinrunde auf den Platz bringen.

„Wir wollen die Leistungen aus der letzten Rückrunde untermauern und eine bessere Hinrunde spielen“, sagt Rehder. „Dazu müssen wir jede Woche an unsere Grenzen gehen und mit dem gesamten Verein an einem Strang ziehen.“

 

Eine zu starke Beschäftigung mit einzelnen Gegnern soll es dabei nicht geben. „Für mich spielt es keine Rolle, wann ich gegen welchen Gegner spiele. Gespielt werden muss gegen alle.“ Für Concordia wird vielmehr entscheidend sein, unabhängig vom Namen des Kontrahenten die eigene Intensität zu erreichen. Am ersten Spieltag komme es vor allem darauf an, körperlich präsent und mental vollständig auf die Aufgabe vorbereitet zu sein. „Wir müssen von Kopf bis Fuß für die Aufgabe bereit sein.“ Eine Aussage, die verdeutlicht, wie die Mannschaft in dieser Saison auftreten soll: konzentriert, widerstandsfähig und geschlossen.

Fux sieht eine neu formierte Mannschaft auf einem guten Weg

Auch bei der zweiten Mannschaft überwiegt nach der Vorbereitung die Zuversicht. Trainer Michael Fux bewertet dabei weniger die reinen Ergebnisse als die Art und Weise, mit der seine Mannschaft aufgetreten ist. „Die bisherige Vorbereitung ist wirklich erfolgreich verlaufen“, sagt Fux. „Dabei geht es mir in erster Linie gar nicht um die Ergebnisse, sondern darum, wie wir die Spiele angehen.“ Der neu formierte Kader arbeite engagiert, intensiv und mit einem hohen gegenseitigen Anspruch. Die Spieler würden sich im Training zu besseren Leistungen antreiben. Gleichzeitig sei die Mannschaft in der Breite deutlich stärker aufgestellt als in den vergangenen beiden Spielzeiten.

„Die Art und Weise, wie sich die Jungs im Training und in den Spielen reinhauen, gefällt mir besonders.“

 

Fortschritte erkennt der Trainer insbesondere in der Defensive. Die Mannschaft verteidige stabiler und lasse weniger zu. Verbesserungspotenzial besteht dagegen noch in der Verwertung der zahlreichen Torchancen. Zu häufig fehle entweder der entscheidende letzte Pass oder die notwendige Präzision im Abschluss. Dass sich Concordia diese Möglichkeiten regelmäßig erarbeitet, stimmt Fux dennoch positiv.

 

Fux: „Wir wollen in jedem Spiel unser Ding durchsetzen.“

 

Der Gegner soll sich Concordia anpassen

Die Spielidee der Zweiten ist klar und selbstbewusst formuliert: Concordia möchte sich nicht ausschließlich nach dem jeweiligen Gegner richten, sondern die eigene Spielweise durchsetzen.

„Wir wollen in jedem Spiel unser Ding durchziehen. Der Gegner soll sich uns anpassen müssen“, stellt Fux klar. Sportlich sieht der Trainer seine Mannschaft auf einem guten Weg. Auch menschlich habe sich schnell eine besondere Gemeinschaft entwickelt. „Der Zusammenhalt ist riesig und die neuen Spieler wurden sofort integriert.“ Diese Geschlossenheit soll die Grundlage dafür bilden, die eigene Spielidee unabhängig vom Gegner konsequent auf den Platz zu bringen.

Seit 1. Juli greifen neue Regeländerungen in der Ober- und Westfalenliga für die Saison 2026/27

Quelle: FLVW
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FC Roj – CW I

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09.08. (SO) Meisterschaftsbeginn (CW I)  

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Ü40-Kleinfeldmeisterschaften

(Veranstalter: FC Neuruhrort, Ruhrstr.)

 
  Ü40 SG CW/Weitmar 45 – LFC Laer 1906 I 12:00 Uhr
  Ü40 SG CW/Weitmar 45 – FC Neuruhrort 13:20 Uhr
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Stand: 18.08.2026. Alle, nicht weiter bezeichneten Partien sind Freundschafts- bzw. Vorbereitungsspiele (KL = Kreisliga, BL = Bezirksliga, LL = Landesliga, VL = Verbandsliga, OL = Oberliga). Änderungen vorbehalten.

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